28.03.2019

Thema 1: Ratgeber für Fallprüfungen

Fallprüfung für Verpackungen

Thema 2: Leitfaden zur Beurteilung mängelbehafteter Versandstücke im Luftverkehr

Der Leitfaden enthält eine beispielhafte Darstellung von Versandstücken, die Mängel unterschiedlicher Schweregrade aufweisen und damit möglicherweise nicht mehr für eine sichere Beförderung im Luftverkehr geeignet sind. Die Mängel sind entsprechend ihrer Schweregrade in drei Schädigungsstufen eingeteilt, denen Empfehlungen über die weitere Verwendung zugeordnet sind.

Vorschläge zur Änderung und Ergänzung des Leitfadens einschließlich weiteren Bildmaterials bitten wir an anita.schmidt@bam.de zu richten.

Grundlagen zum Ratgeber

Anhang 1: Verpackungen aus Metall

Anhang 2: Verpackungen aus Kunststoff

Anhang 3: Verpackungen aus Pappe

Anhang 4: Overpacks (Trays mit Dehn- oder Schrumpffolie)

Thema 3: Beförderung ansteckungsgefährlicher Tierkörper

Vogelgrippe, Tollwut

BAM-Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR/Az. 304 340

Mit der BAM-Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR/Az. 3.12/304 340 "Zulassung der Verpackung für die Beförderung von ansteckungsgefährlichen Tierkörpern auf der Straße" wird eine praktikable, sichere und vorschriftenkonforme Verpackungsmethode zur Verfügung gestellt, mit der einzelne tote Tiere, die unter dem Verdacht stehen, dass sie mit gefährlichen ansteckungsgefährlichen Viren behaftet sind, zu den Untersuchungsstellen versandt werden können.

Die Allgemeinverfügung regelt die Beförderung auf der Straße von tierischen Stoffen, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem hochpathogenen Vogelgrippe-Virus (HPAIV), dem Tollwut-Virus oder ansteckungsgefährlichen Stoffen der Kategorie B infiziert sind.

Diese Verfügung ersetzt die frühere Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR, Aktenzeichen 3.12/301 550 vom 23. Mai 2014.

Afrikanische Schweinepest / Schweinefieber

BAM-Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR/Az. 3.12/304 469
Zulassung der Verpackung für die Beförderung von ansteckungsgefährlichen tierischen Stoffen auf der Straße (Stand 28.03.2019)
Betrifft tierische Stoffe, von denen bekannt oder anzunehmen ist, dass sie mit dem Virus der afrikanischen Schweinepest infiziert sind.

Diese Verfügung ersetzt die frühere Allgemeinverfügung Nr. D/BAM/ADR, Aktenzeichen 3.12/304 445 vom 26. März 2019.

Thema 4: Beispiel Ebola - Transport für gefährliche Güter der Klasse 6.2

Das Ebolavirus ist gemäß den allgemeinen Transportvorschriften für gefährliche Güter der Klasse 6.2 zuzuordnen. Es ist als Erreger der Nummer UN 2814 Ansteckungsgefährlicher Stoff, gefährlich für Menschen der Kategorie A zugeordnet.
Unter dieser Einstufung darf es nach der Tabelle A „Verzeichnis der gefährlichen Güter“ nur gemäß der Verpackungsvorschrift P620 verpackt werden.
Klinische Abfälle, die Stoffe der Kategorie A enthalten, sind in jedem Fall der UN 2814 (bzw. UN 2900) zuzuordnen und können nicht unter der UN 3291 gemäß P621 (wie z.B. normaler Krankenhausabfall) befördert werden. (ADR 2.2.62.1.11.1)
Verpackungen, die der Verpackungsvorschrift P620 entsprechen, bestehen aus

  • einem oder mehreren flüssigkeitsdichten Primärgefäß(en)
  • einer flüssigkeitsdichten Sekundärverpackung
  • und einer starren Außenverpackung

Ein Sonderblatt der BAM sowie eine Liste der von der BAM zugelassenen Verpackungen finden Sie hier:
EBOLA – Die Auswahl der richtigen Verpackung zur Beförderung des klinischen Abfalls